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27.09.2013, 12:37 Uhr | Junge Union Pankow
Pressemitteilung vom 27. September 2013

Streit um Rangierbahnhof Pankow

Freigabe des Geländes des Rangierbahnhofs Pankow zur Bebauung durch Investor Kurt Krieger

Die Junge Union Pankow fordert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und deren Senator Michael Müller auf, Kurt Krieger, Investor und Eigentümer der Fläche, die Baugenehmigung für das Projekt „Rangierbahnhof Pankow“ freizugeben.

Die Stadt Berlin sucht dringend Investoren. Dies ist eines der Hauptaugenmerke der Stadtverwaltung. Im Falle Kurt Kriegers scheint dies aber nicht gewollt. Dabei bescheinigt eine Studie, die von der Senatsverwaltung selbst in Auftrag gegeben wurde („Städtebauliche und Landesplanerische Auswirkungsuntersuchung – Ausführungsvarianten zum großflächigen Einzelhandel im Planvorhaben Pankower Tor/ehemaliger Rangierbahnhof Pankow“), die Unbedenklichkeit des Vorhabens Kriegers. Neben zwei Möbelhäusern, einer Schule und Wohnungen, ist hier ein 30.000 qm großes Einkaufszentrum geplant. Laut Studie ist letzteres „[...]tragfähig und verträglich entwickelbar“.

Neben dem Bezirk sind auch die Bürger und der Einzelhandelsverband für diesen Bebauungsplan Kriegers. Müssen aktuell Bürgerinnen und Bürger auf Einkaufszentren anderer Bezirke ausweichen, bietet sich hier nicht nur die Gelegenheit zur Schaffung von Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, sondern vor allem und am wichtigsten die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Pankow bzw. Berlin. Diese werden bei Betrachtung der hohen Arbeitslosigkeit Berlins gebraucht. Durch die gute S-Bahn- und U-Bahn-Anbindung ist dieser Standort gleichzeitig attraktiv für Arbeitnehmer anderer Bezirke. Der Kreisvorsitzende, Oliver H. Runge, erklärt dazu:„Es kann nicht angehen, dass aktive Investoren verschreckt werden und die Pankower wegen der Willkür der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung darunter leiden müssen. 

Aus diesem Grund fordern wir Senator Müller und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf, den andauernden Streit beizulegen, der eigens beauftragten Studie Glaubwürdigkeit zu schenken und Kurt Krieger die Baugenehmigung zu erteilen. 
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